Donnerstag, 24. November 2011

Was blüht denn da im November?

Im Auwald, an geschützten Stellen zwischen abgefallenem Laub, sieht man hier und da noch ein paar kleine Farbtupfer zwischen erstaunlich grünen Blättern. Kennst Du die Pflanze, die hier bereits seit April unermüdlich blüht?

Kleiner Tipp: eine etwas größere Verwandte von ihr, die beim Anfassen ein ziemlich unangenehmes Brennen verursacht, kennst Du bestimmt ;-)

Montag, 7. November 2011

Winterfutter für die Gartenvögel

Selbstgekochtes schmeckt einfach am besten! Nicht nur wir sind dieser Meinung, sondern auch unsere gefiederten Freunde. Für alle, die unsere Ferienaktion verpasst haben, hier nun das Rezept für Futterglocken und Meisenknödel:

Pro Futterglocke oder Meisenknödel je nach Größe:
100-150 g Rinder- oder Pflanzenfett
100-150 g Körnermischung
Wir bevorzugen hierfür die Energiereichen Samen Plus, die z. B. im LBV-Shop erhältlich sind. Die darin enthaltenen Sonnenblumenkerne sind bereits geschält und da wir nur bei geschlossener Schneedecke oder Dauerfrost füttern, wollen wir unseren Vögeln bei der Kälte unnötige Anstrengungen (wie das Knacken von Schalen) möglichst ersparen.


Das Fett wird in einem Topf erwärmt und wenn es geschmolzen ist, rührt man die Körnermischung ein. Zur weiteren Verarbeitung muss die Masse wieder abkühlen, idealerweise in einem kühlen Raum oder im Freien. Dabei kann man gelegentlich etwas umrühren, damit sich das Fett nicht nur oben absetzt, sondern gut zwischen den Körnern verteilt wird. Damit die Masse auch im abgekühlten Zustand geschmeidig bleibt, gibt man einen Schuss Speiseöl dazu.


Für die Futterglocke nehmen wir einen Tontopf, der wahlweise auch bemalt und wetterfest lackiert werden darf.


Durch das Bodenloch gibt man eine dicke Schnur, an die ein Zweig gebunden wird. Der Zweig soll etwa 10 cm aus dem Topf herausschauen und dient als Landeplatz für interessierte Vögel.


Jetzt kann man die abgekühlte Futtermischung in den Topf einfüllen und die fertige Futterglocke an geeigneter Stelle aufhängen.


Aus der selben (ggf. noch etwas weiter abgekühlten) Mischung lassen sich auch Meisenknödel formen.


Wir arbeiten dazu einfach ein Seil mit diversen Knoten ein. Die Bedeutung der Knoten von links nach rechts:
1. oberes Ende des Knödels
2. Mitte des Knödels
3. unteres Ende des Knödels
4. damit das Seil nicht ausfranst

Die Sache mit den Knoten klingt zunächst etwas albern, erleichtert aber gerade Kindern das Formen einer schönen Kugel ungemein. Außerdem helfen die Knoten, den Knödel zu stabilisieren. Kleinere Kinder, die mit der Kugel noch Schwierigkeiten haben, machen einfach walzenförmige Gebilde. Auch hier dient das untere Seilstück als Vogellandeplatz.


Alternativ kann man die Knödel auch in Kunststoffnetze (z. B. Knoblauchnetze) geben oder in solchen Meisenknödel-Körbchen anbieten. Die Masse kann auch direkt auf Äste und Zweige gestrichen werden.

Achtung: Die selbstgekochte Futtermischung funktioniert wirklich nur bei Kühlschranktemperaturen. Wenn sie zu warm wird, dann schmilzt das Fett! Apropos Fett: Wir ziehen zum Knödel formen immer Gummihandschuhe an und verlegen diese Aktion nach Möglichkeit ins Freie oder in die Garage ;-)

Mittwoch, 2. November 2011

November im Auwald

Zur Zeit ist es in den Isarauen besonders schön. Wunderbare Farben, der Geruch von frisch gefallenem Laub, dazu ein paar zarte Nebelschleier - fertig ist der Herbstzauber vor der Haustüre. Mehr Bilder von unserem November-Spaziergang gibt es in diesem Facebook-Album.