Montag, 25. Juli 2011

Hecken- und Wiesenforscher

Bei unserem letzten Treffen der NAJU-Kindergruppe haben wir die Hecken und Wiesen rings um den Galgenbachweiher erforscht. Viele Sträucher trugen schon Früchte. Einige, wie die Kornelkirschen, waren noch grün und unreif. Die winzigen, wilden Brombeeren haben wir probiert und sie waren sehr lecker. Wir haben viele giftige Früchte gefunden, zum Beispiel die des Pfaffenhütchens und die des Schneeballs, aber wir kennen uns schon gut aus und wissen, was essbar ist und was nicht. Im Zweifelsfall lassen wir natürlich die Finger davon. Die Vögel mögen auch solche Früchte gerne, die für uns ungeniessbar sind.


Besonderes Interesse galt den verschiedenen Samen. Wir haben überlegt, wie die Pflanzen ihre Samen verbreiten und festgestellt, dass die Menschen sich hier viele Erfindungen abgeschaut haben. Zum Beispiel den Klettverschluss oder den Fallschirm. Einen Fallschirm haben wir dann auch gleich erfolgreich nachgebaut. Mit den Kletten (die waren noch nicht reif, aber wir hatten noch welche vom letzten Jahr) haben wir Klettendart gespielt und die leichteren Samen konnten wir prima fliegen lassen, weil der Wind so kräftig wehte. Diese schöne Wandmalerei hat uns dann wieder an unseren Suchauftrag erinnert ;-)


Wir sollten folgendes finden: etwas Weiches, etwas Hartes, etwas Rundes, etwas Eckiges, etwas Stacheliges, etwas Essbares und etwas Duftendes. Der Auftrag wurde natürlich promt erledigt. Ganz nebenbei haben wir noch den Unterschied zwischen Stacheln und Dornen kennengelernt und wir wissen jetzt, dass die Wurzeln der Wilden Möhre viel stärker nach Karotte riechen, als die Möhren aus dem Garten. Am Schluss haben wir noch einige unserer Fundstücke zu kleinen Ketten aufgefädelt.


Wo wir die leckeren Kriacherl (deutsch: Kirschpflaumen) gefunden haben, das wird nicht verraten. Da müsst Ihr Euch schon selber auf die Suche machen!

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